Text & Sprache
Morsecode-Übersetzer
Text zu Morse, Morse zu Text – und das Signal hörbar abgespielt wie von einem echten Funker.
SOS, Geheimbotschaften, Amateurfunk-Training oder schlicht Neugier: Der Morsecode fasziniert noch immer, anderthalb Jahrhunderte nach Samuel Morse. Tippen Sie Ihren Text, und die Punkte und Striche erscheinen sofort – oder fügen Sie Morsecode ein und erhalten den Text zurück, die Richtung erkennt das Tool von selbst. Das komplette internationale Alphabet wird unterstützt: Buchstaben, Ziffern und Satzzeichen, Umlaute werden auf ihre Grundform zurückgeführt. Das Beste: Sie können Ihre Nachricht anhören. Ein Abspielknopf lässt die Pieptöne über Lautsprecher oder Kopfhörer erklingen, mit einer Geschwindigkeit von 5 bis 25 Wörtern pro Minute – ideal, um das Gehör zu trainieren. Kostenlos, ohne Anmeldung, direkt auf der Seite.
Wie funktioniert es?
- Tippen oder fügen Sie Ihren Text ein – oder Morsecode; die Richtung wird automatisch erkannt.
- Die Übersetzung erscheint live: ein Leerzeichen zwischen den Buchstaben, „/“ zwischen den Wörtern.
- Klicken Sie auf „Abspielen“, um die Nachricht als Pieptöne zu hören, und regeln Sie das Tempo in Wörtern pro Minute.
- Kopieren Sie das Ergebnis mit einem Klick.
Häufige Fragen
Wie lautet SOS im Morsecode?
SOS ist „... --- ...“: drei Punkte (S), drei Striche (O), drei Punkte (S). Das Signal wurde 1906 genau deshalb gewählt, weil es leicht zu senden und selbst bei starken Störungen unverwechselbar ist. Anders als die Legende behauptet, ist es kein Akronym – „Save Our Souls“ wurde erst nachträglich erfunden.
Wie funktionieren Punkte, Striche und Pausen?
Alles beruht auf einer Zeiteinheit: Ein Punkt dauert 1 Einheit, ein Strich 3. Innerhalb eines Buchstabens trennt 1 Einheit Stille die Signale, zwischen Buchstaben sind es 3, zwischen Wörtern 7. Genau diesen Rhythmus reproduziert die Audiowiedergabe des Tools – mit einem 600-Hz-Ton, der echten Morsetasten sehr nahekommt.
Wird Morsecode heute noch verwendet?
Auf See ist er seit 1999 nicht mehr vorgeschrieben, doch er lebt weiter: bei Funkamateuren, in der Luftfahrt – Funkfeuer identifizieren sich in Morse – und als letzter Kommunikationsweg. Er kommt durch, wo Sprache versagt: mit einer Taschenlampe, einer Pfeife oder einem einzelnen Ton.
Wie lernt man Morsecode am besten?
Mit dem Gehör, nicht mit den Augen: Funker empfehlen die Koch-Methode – Zeichen im Zieltempo hören und nach und nach neue hinzunehmen. Schreiben Sie kurze Wörter, spielen Sie sie hier langsam ab (5–10 WpM) und steigern Sie dann das Tempo. Den Rhythmus jedes Buchstabens erkennt man erstaunlich schnell.